Peter Schröcksnadel, Präsident des Österreichischen ... - Global 2000

mit anderen NGOs und der Gewerkschaft Pro-Ge präsentierte er am Donnerstag ein Gegenkonzept, das "zivilgesellschaftliche Zukunftsbudget 2016". (Quelle: ...
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Peter Schröcksnadel, Präsident des Österreichischen Skiverbandes „In Österreich wird mit der Klimaveränderung Angst geschürt – und bei den Grünen hat das System. Die Reden davon, dass es unter tausend Metern bald keinen Schnee mehr gibt, sind Märchen.“ (Quelle: Der Standard, 5. September 2015) Tatsächlich ist die Schneefallgrenze in Österreich seit 1950 bereits um hundert Meter gestiegen.Pro Grad Temperaturerwärmung wird die Schneefallgrenze weiter um etwa 120 Meter steigen. Obwohl der Sommertourismus profitieren könnte, wird erwartet, dass die negativen Effekte weit überwiegen und im Winter etwa 1,5 Mio. Nächtigungen pro Jahr entfallen werden. Das sollte gerade jemand wie Peter Schröcksnadel nicht ignorieren.

Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzende der Voestalpine AG "Wir können den Kohlendioxid-Ausstoß in den nächsten Jahren vielleicht um acht bis zehn Prozent reduzieren. Aber es gibt keine Technologie, die das CO 2 auf einmal um 50 Prozent reduziert.." (Quelle: kurier.at, 20. Juni 2013) Voestalpine-Chef Wolfgang Eder sagte bei der Gewinn-Messe, dass die geforderten Ziele für den heimischen Konzern "technologisch nicht möglich sind. Wenn sie so kommen, haben wir als Industrie eine begrenzte Lebensdauer in Europa.“ (Quelle: wienerzeitung.at, 17.10.2014) Der permanente Druck auf die Politik mit Abwanderungs- und sogar Bankrott-Drohungen ist eines Konzernchefs und Präsidenten des Welt-Stahl-Verbandes unwürdig. Statt dem krankjammern der Klimapolitik sollte die Voest ihren technologischen Ausstieg aus der Koksverwendung vorantreiben. Dass eine CO2-neutrale Stahlindustrie bis 2050 möglicht ist, zeigen mitterlweile Studien. Die wirkliche Herausforderung für Herrn Eder, ist also die Nutzung dieses Potentials für die Voest anstatt ständig auf der Klimaschutzbremse zu stehen.

Hans-Jörg Schelling, österreichischer Finanzminister In seiner Budgetrede kommen die Wörter Umwelt oder Klimaschutz aber nicht einmal vor. Dafür gibt es eine Kürzung des Umweltbudgets von 15,5 Millionen Euro. Das, obwohl die europäische Umweltagentur Österreich als eines von nur vier Ländern in der EU ansieht, die nicht auf Zielkurs sind, was die Erreichung der 2020-Klimaziele angeht. (Quelle: BMF (2015) Budgetbericht 2016, S.22) Analyse des Klimaexperten Johannes Wahlmüller, GLOBAL 2000, zur Budgetkürzung: "Die Ausgaben für den Umweltschutz werden um 16 Millionen Euro gekürzt. Das ist ein falsches Signal, kritisiert Johannes Wahlmüller, Energie- und Umweltsprecher von GLOBAL 2000. Gemeinsam mit anderen NGOs und der Gewerkschaft Pro-Ge präsentierte er am Donnerstag ein Gegenkonzept, das "zivilgesellschaftliche Zukunftsbudget 2016". (Quelle: kurier.at, 15.10.2015)